06/24/2025
„Jedes Gramm zählt“ – Ein Gespräch mit Gabriel Santos Pereira vom Milhagem-Team (UFMG, Brasilien)
Seit vielen Jahren unterstützt Dunkermotoren Hochschulen und studentische Projekte weltweit – mit hochwertigen Produkten und technischem Know-how. Ein besonderes Beispiel dafür ist der Shell Eco-Marathon, ein internationaler Wettbewerb für energieeffiziente Fahrzeuge.Vor fünf Jahren nahm das Milhagem-Team der Universidade Federal de Minas Gerais (UFMG) in Belo Horizonte, Brasilien, erstmals Kontakt zu uns auf. 2022 war es dann so weit: Das Team setzte zum ersten Mal einen Dunkermotor ein – und feierte direkt einen beeindruckenden Erfolg.
Der Shell Eco-Marathon zählt zu den weltweit führenden Ingenieurwettbewerben für Studierende. Ziel ist es, die Grenzen der Energieeffizienz auszuloten und junge Talente für eine nachhaltige Zukunft zu begeistern.
Schüler- und Studierendenteams entwickeln dabei eigene Fahrzeuge, die mit minimalem Energieverbrauch maximale Leistung erzielen. Mit Kreativität, technischem Wissen und Teamgeist stellen sie sich dem Wettbewerb – und sammeln dabei wertvolle Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft.
Janina: Gabriel, schön, dass du heute bei uns in Bonndorf bist! Wie geht’s dir?
Gabriel: Danke, ich freue mich sehr, hier zu sein! Es war eine lange Reise – ich studiere aktuell in Angers, Frankreich. Von dort ging’s mit dem Zug nach Paris, dann weiter nach Straßburg, Freiburg und schließlich mit dem Bus nach Bonndorf. Aber jetzt bin ich da!
Janina: 2024 warst du Kommunikationsleiter des Milhagem-Teams an der UFMG in Brasilien. Du hast unter anderem den Import der Motoren organisiert, die Dunkermotoren für euren Prototyp im Shell Eco-Marathon gespendet hat. Wie seid ihr eigentlich auf Dunkermotoren aufmerksam geworden?
Gabriel: Als ich ins Team kam, war Dunkermotoren schon Partner – die Entscheidung war also vor meiner Zeit. Aber ich kann dir sagen, warum wir so überzeugt von euch sind: Beim Shell Eco-Marathon geht’s um absolute Effizienz. Jedes Bauteil muss perfekt abgestimmt sein – da zählt wirklich jedes Gramm. Und wenn man gewinnen will, braucht man die besten Komponenten. Für uns ist klar: Die besten Motoren kommen von Dunkermotoren.
Janina: Und wie war dein erster Eindruck, als ihr die Motoren bekommen habt?
Gabriel: Ganz ehrlich? Wir waren begeistert. Wir haben direkt mit Datenanalysen und Tests begonnen, um den Motor optimal in unseren Prototyp zu integrieren – und es hat alles reibungslos funktioniert.
Janina: Gab es Herausforderungen bei der Zusammenarbeit oder bei der Auswahl des Motors?
Gabriel: Eigentlich nicht. Wir haben denselben Motor wie in den Vorjahren verwendet, daher war die Auswahl für mich kein Thema.
Janina: Weißt du, welche Motoren andere Teams beim Shell Eco-Marathon verwenden?
Gabriel: Das ist meistens streng geheim – niemand will seine Technik preisgeben. Aber ich weiß, dass das Team der UniCamp ebenfalls einen Dunkermotor nutzt.
Janina: Euer Team war sehr erfolgreich. Was war euer Erfolgsrezept?
Gabriel: Ganz klar: Teamarbeit. Und ein riesiger Fokus auf jedes noch so kleine Detail. Wir verwenden Carbonfaser, hochwertige Materialien aus ganz Amerika – und wir haben ein unglaublich engagiertes Team. Viele von uns gehören zu den besten Studierenden Brasiliens. Aber am Ende zählt: Wir arbeiten als Einheit. Jeder bringt sein Wissen ein – und das macht den Unterschied.
Thomas: Und das leichteste Teammitglied ist der Fahrer, oder?
Gabriel (lacht): Ja, absolut! Unser Fahrer ist wirklich sehr klein. Wir haben sogar gescherzt, ob wir ihm die Haare schneiden sollten, um Gewicht zu sparen – kein Witz!
Janina: Wie wichtig war Dunkermotoren für euren Erfolg?
Gabriel: Ohne Dunkermotoren hätten wir die drei Meisterschaften wahrscheinlich nicht gewonnen. Ihr seid von Anfang an Teil unseres Teams. Wenn wir über Effizienz sprechen, denken wir automatisch an Dunkermotoren. Ihr seid ein fester Bestandteil unseres Erfolgs.
Janina: Was plant ihr als Nächstes? Gibt es neue Entwicklungen?
Gabriel: Ja, wir arbeiten gerade mit der Power Electronics Group (GEP) der UFMG zusammen. Ziel ist es, die Motorsteuerung weiter zu optimieren und einen noch effizienteren Controller zu entwickeln. Wir wollen das Maximum aus dem Motor herausholen.
Janina: Und ist das dein erster Besuch in Deutschland? Wie gefällt es dir?
Gabriel: Ja, es ist mein erstes Mal hier. Auf der Zugfahrt von Straßburg ist der Zug plötzlich stehen geblieben. Ich wusste nicht, was ich tun soll. Aber ein Mädchen neben mir hat einfach ihren Freund angerufen – und die beiden haben mich nach Freiburg mitgenommen. So viel Herzlichkeit hätte ich nicht erwartet. Das war ein wunderschöner erster Eindruck von Deutschland!
Downloads:
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Martina Jägler
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